Wenn dein Kind leidet – und du niemanden hast, der dich hält
- Kathrin Eichhorn

- 6. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Juni 2025

Eltern sein ist oft schon herausfordernd, selbst wenn alles "normal" läuft. Aber wenn dein Kind psychisch belastet ist – durch Ängste, Selbstverletzung, Rückzug oder andere stille Nöte – beginnt eine andere Art des Elternseins. Eine, auf die dich niemand vorbereitet.
Ich kenne das aus nächster Nähe. Ich weiß, wie es ist, wenn dein Kind leidet, wenn man Termine koordiniert, Unterstützung sucht, sich zwischen Schule, Arztpraxen und dem eigenen Alltag zerreißt – und dabei selbst völlig erschöpft ist. Viele Eltern sagen mir: "Ich will für mein Kind stark sein, aber ich merke, wie ich innerlich wegbreche."
Deshalb habe ich die Eltern-Anlaufstelle ins Leben gerufen. Hier geht es nicht um Erziehungstipps oder schnelle Lösungen. Sondern darum, dass auch du jemanden hast, der dich sieht. Der zuhört, mitdenkt und dich stärkt – ohne Erwartungen, aber mit klarem Blick.
Du musst nicht alles alleine schaffen. Und du darfst auch als Elternteil Hilfe bekommen.

Kommentare